Eine Antwort zu Positionierung immer als Prozess sehen

  1. Prom Wallinger schreibt:

    Danke für Ihren wichtigen Beitrag, den viele Entscheider und Führungskräfte lesen sollten!
    Ja, selbst Markenkern-Elemente, die statisch bleiben sollten (z.B. der Name), werden oft leichtfertig verändert, und zwar ohne Not, mit haarsträubenden Begründungen, mit der Fokussierung auf Einzelfaktoren („Ein Name ist doch nur eine Variable in einer Gleichung wie jede andere!“) und mit null Verständnis für Ursache-/Wirkungszusammenhänge.

    Hier das Protokoll einer Vorstandssitzung (Namen anonymisiert, Zahlen abgeändert):
    Vorstand 1: „Bei unseren 10.000 Läden um die Ecke gibt es ein Problem. Die 9.000 Läden mit dem Namen ‚ExpressMarkt‘ machen durchschnittlich je 1 Million Umsatz/Jahr, die 1.000 Läden mit dem Namen ‚QuickMarkt‘ jeweils 1.1 Millionen/Jahr.“
    Vorstand 2: „Dann geben wir doch den Namen ‚ExpressMarkt‘ auf. Und nennen alle unsere Läden ‚QuickMarkt‘. Das würde unseren Umsatz um 900 Millionen erhöhen.“
    Sprecher des Vorstands: „Gute Idee! Starten wir gleich morgen mit der Umbenennung.“

    Vielleicht liegt es an der mangelnden Ausbildung, dass immer wieder ganz simple Denkfehler zu ganz schlechten Management-Entscheidungen führen??

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