Regionale Themenführerschaft oder was man von Buchner lernen kann

Wenn man heute an Themenführerschaft in der Welt der Marken und Unternehmen denkt, erinnern sich wahrscheinlich viele an Steve Jobs oder denken heute an Elon Musk. Nur Themenführerschaft funktioniert – richtig gemacht – auch national oder sogar regional. Mehr noch: Viele Unternehmer oder auch Manager lassen enormes Marken- und Marktpotenzial liegen, weil man den Wert von Themenführerschaft für die Marke und das Unternehmen unterschätzt.

Vom Leitthema …

Themenführerschaft bedeutet in diesem Kontext auch immer Fokussierung und Positionierung. Es geht darum, dass man ein zentrales Thema findet, das man immer wieder neu mit Teilthemen im Sinne der Positionierung auflädt. Ein sehr gutes Beispiel dafür ist Buchner, der Holzbaumeister in Oberösterreich.

So hieß es etwa am 9. September dieses Jahres in den Oberösterreichischen Nachrichten: „Die Holzpreise laden zum Bauen ein: Der Zeitpunkt ist günstig, um sich für ein Haus in Holzbauweise zu entscheiden, denn die Holzpreise sind weiter gesunken.“ Das Interessante dabei: Buchner spricht so nicht nur für das eigene Unternehmen, sondern für die Branche. Aus Kundensicht betrachtet macht man sich so auch subtil zum wahrgenommenen Marktführer.

… zum Branchensprecher

Das heißt: Wenn man über das Thema „Themenführerschaft“ nachdenkt, sollte man immer überlegen, ob es gelingen kann, dass man nicht nur für das eigene Unternehmen, sondern wirklich für die Branche spricht. Nur dazu muss der verantwortliche Unternehmer oder auch Manager persönlich den Mut haben, für die Branche und das Unternehmen aktiv in den Medien einzutreten.

Dies macht etwa Christian Buchner, der Geschäftsführer von Buchner nicht nur verbal, sondern auch visuell seit Jahren konsequent. So trägt er immer einen grünen Pullover, um die Firmenfarbe und die visuelle Positionierung zu verstärken. Speziell auch Start-up-Unternehmen sollten frühzeitig überlegen, auf Themenführerschaft zu setzen, um sich frühzeitig vom Mitbewerb abzusetzen.

Branchenkrisen als PR-Chance

Eine alte Medienweisheit lautet: „Only bad news are good news.“ Genau aus diesem Grund würden sich viele Unternehmen speziell in Krisen, die das eigene Unternehmen oder die eigene Marke betreffen, am liebsten unsichtbar machen. Aber gerade Branchen- und vor allem Konjunkturkrisen bieten die Chance sich als Branchensprecher zu etablieren. So sind die Medien oft mehr an Konjunkturkrisen als an Konjunkturaufschwüngen interessiert. Gleichzeitig kann man dieses Interesse nutzen, um sich dann als Ansprechpartner Nr. 1 für die Branche zu präsentieren und etablieren.

Fazit: Viele Marken und Unternehmen verschenken nicht nur PR-, sondern vor allem auch Marken- und Marktpotenzial, weil man dem Thema „Themenführerschaft“ zu wenig Beachtung schenkt. Das sollte nicht sein, denn Themenführerschaft führt in vielen Fällen zur dauerhaften Marktführerschaft. Das gilt für große, mittlere und auch kleine Unternehmen, wenn man es richtig macht.

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