A1 mutierte kürzlich vom führenden Mobilkom-Anbieter zum Alles-für-alle-Telekommunikationsanbieter. Dabei wirkt man in der Werbung zurzeit so wie ein Mobilfunkanbieter, der nebenbei auch Festnetz, TV und Co. anbietet. Die Festnetzsparte (früher Telekom Austria) ist quasi über Nacht in der Kommunikation verschwunden. A1 ist so gerade dabei den Fokus zu verlieren.
Dazu sollten wir uns das 1. Gebot der 22 unumstößlichen Gebote des Brandings von Al und Laura Ries ansehen. Dieses lautet: „Die Stärke einer Marke ist indirekt proportional zu ihrer Breite.“ Das heißt: Je breiter die Marke A1 wird, desto verwundbarer wird sie auch gegenüber klar fokussierten Konkurrenzattacken. Dies könnte die große Chance für T-Mobile sein. Nur dazu müsste sich T-Mobile dreifach fokussieren.
