It’s T-Mobile-Time oder was T-Mobile jetzt wagen könnte

A1 mutierte kürzlich vom führenden Mobilkom-Anbieter zum Alles-für-alle-Telekommunikationsanbieter. Dabei wirkt man in der Werbung zurzeit so wie ein Mobilfunkanbieter, der nebenbei auch Festnetz, TV und Co. anbietet. Die Festnetzsparte (früher Telekom Austria) ist quasi über Nacht in der Kommunikation verschwunden. A1 ist so gerade dabei den Fokus zu verlieren.

Dazu sollten wir uns das 1. Gebot der 22 unumstößlichen Gebote des Brandings von Al und Laura Ries ansehen. Dieses lautet: „Die Stärke einer Marke ist indirekt proportional zu ihrer Breite.“ Das heißt: Je breiter die Marke A1 wird, desto verwundbarer wird sie auch gegenüber klar fokussierten Konkurrenzattacken. Dies könnte die große Chance für T-Mobile sein. Nur dazu müsste sich T-Mobile dreifach fokussieren.

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Das doppelte Problem von Red Bull und eine Lösung

Aufgrund meines Blog-Beitrages “Monster’s große Chance” meinten viele zu mir per E-Mail oder auch im persönlichen Gespräch, dass man Red Bull und damit die Listung bei Hofer sehr wohl verstehen könne. So werde es generell für die Markenartikler aufgrund der Eigenmarken im Supermarkt immer schwieriger. Das stimmt sicher. Nur wird Red Bull dieses Problem so sicher nicht lösen.

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“Zu viel” oder “zu wenig” Geld für Werbung? Das ist hier die Frage

Können Sie sich noch erinnern? Es ist ein Jahr her und hat in Summe 844.900 Euro für Inserate, Agenturkosten, Fotografen und Grafiker gekostet (Quelle: derStandard.at vom 12. August 2010). Hat es jetzt geklingelt? Die Rede ist natürlich von der „Rauchen ist uncool“-Kampagne von Gesundheitsminister Alois Stöger.

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Die Illy-Lektion des Brandings oder es kann nur einen besten Kaffee geben

Können Sie alle Mischungen bzw. Sorten aufzählen, die es von Segafredo, Lavazza, Tchibo, Jacobs oder Eduscho gibt? Wahrscheinlich nicht! Illy ist anders. Bei Illy gibt es nur einen Kaffee. Das Argument dafür laut Andrea Illy: Es kann nur einen besten Kaffee geben.

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Monster’s große Chance

Marketing ist ein mentaler Kampf der Ideen um die Gunst der Kunden. Dabei kommt es auf die eigenen Ideen und die Ideen des Mitbewerbs an. Nehmen Sie etwa ein Schachspiel! Wenn beide Gegner perfekt spielen, wird die Partei in der Regel mit einem Remis enden. Wenn aber einer der beiden Gegner einen riskanten oder sogar falschen Zug macht, ergibt sich für den anderen eine Chance, diesen Zug zu nutzen. Ob er diese Chance aber wirklich nutzt, hängt auch speziell davon ab, ob er diese Chance überhaupt erkennt.

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Strategische Markenarchitektur: Bedenken Sie jede Entscheidung aus vier Blickwinkeln

Eines der besten Mehr-Marken-Systeme (A1, Telekom Austria) ist mit heutigem Datum (14. Juni 2011) Geschichte. Die Marken „A1“ und „Telekom Austria“ verschmelzen zu A1. Aus reiner Sicht des Unternehmens, vor allem aus finanzieller Sicht macht das mit Sicherheit Sinn, aber es gibt noch drei andere Blickwinkel, die man unbedingt bei solchen Entscheidungen bzgl. strategischer Markenarchitektur beachten sollte, nämlich die Kundensicht, die Wettbewerbssicht und die Betrachtung aus Sicht der Dynamik der Märkte. Aber sehen wir uns alle vier Perspektiven (Anm. des Autors: Reihenfolge ist keine Wertung nach Wichtigkeit) im Detail an.

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Die Neupositionierung der ÖVP: Ein Schlüsselwort zum Erfolg

Was ist heute das mächtigste Konzept im Marketing? Aus unserer Warte ist es ein Schlüsselwort in den Köpfen der Kunden. So sind die stärksten Marken in der Regel über ein solches „Schlüsselwort“ in den Köpfen der Kunden abgespeichert, egal ob BMW mit „Fahrfreude“, Zotter mit „handgeschöpft“ oder Wick Medinait mit „Nacht“. Barack Obama fand sein Schlüsselwort mit der Idee „Change“. „Change we can believe in. Yes, we can!“ wurde zum Erfolgsslogan der Demokraten bei der letzten Präsidentschaftswahl in den USA. Welches Wort könnte die ÖVP klar für die Zukunft positionieren?

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Vom richtigen Zeitpunkt oder der Markenerfolgsfaktor „Timing“

Schon die amerikanischen Pioniere wussten, wie wichtig der Faktor Timing ist. War man zu früh dran, wurde man skalpiert. War man zu spät dran, war das Land bereits besiedelt. Das (die Wichtigkeit des Timings) gilt auch für die Markenführung. Viele Pioniere scheiterten, weil sie ihrer Zeit zu sehr voraus waren. Viele andere endeten als erfolglose Me-too-Produkte, weil man zu spät am Markt war. Das richtige Timing ist heute absolut entscheidend über Erfolg oder auch Misserfolg. Das gilt vor allem auch für das Branding und Marketing in der Politik.

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Im alten Denkmodell gefangen: Muss ein eAuto wirklich wie ein konventionelles Auto aussehen?

In der aktuellen Absatzwirtschaft (6/2011) ist ein hochinteressanter Artikel zum Thema „Elektromobilität“. Die Quintessenz: So gut wie jeder namhafte Automobilerzeuger versucht, den eAntrieb in seine bestehende Automobilwelt zu integrieren. Anscheinend muss ein eAuto wie ein konventionelles Auto aussehen. Das könnte ein schwerer Denkfehler sein.

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Die “Geiz ist geil”-Lektion oder warum und wie man gleich den richtigen Slogan wählen sollte

„Sehnsucht nach Geilheit“ lautete kürzlich eine Headline in Werben & Verkaufen (w&v 20/2011). In diesem Artikel hieß es unter anderem: „Über den legendären, aber penetranten Saturn-Spruch „Geiz ist geil“ … lässt es sich im Nachhinein vortrefflich lästern: Er nervte und wirkte irgendwann wie ein Relikt aus einer vergangenen Zeit. Der Claim, erdacht von Jung von Matt, ist dennoch vortrefflich: Er hat die Marke unverkennbar gemacht – was heute nicht mehr der Fall ist.“

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