Die große Android-Chance oder der Weg zum dritten Weltmarktführer

Wenn man sich aktuell den Smartphone-Produktmarkt ansieht, gibt es aus Markensicht zwei große Sieger und einen großen Verlierer. Die beiden großen Sieger sind natürlich iPhone und BlackBerry. Der große Verlierer ist natürlich Nokia. Wenn man sich aber aktuell den Smartphonebetriebssystem-Markt ansieht, gibt es drei große Gewinner und zwei große Verlierer. Die drei großen Sieger sind Apple (iPhone), RIM (BlackBerry) und vor allem Android (Google). Die zwei großen Verlierer sind Symbian (Nokia) und Windows Phone (Microsoft). Das bedeutet: Wir haben heute zwei erfolgreiche Smartphoneerzeuger-Marken, aber drei erfolgreiche Smartphonebetriebssystem-Marken.

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Brauchen wir ein KMU-Branding?

Immer wieder, wenn ich einen Vortrag oder ein Seminar zum Thema Markenstrategie halte, kommt folgende Frage: „Haben Sie auch spezielle Regeln für kleinere Unternehmen, vielleicht sogar für Kleinst- oder Einpersonenunternehmen?“ Meine Antwort darauf ist einfach, nämlich „Nein!“.

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Media-Markt/Saturn versus Amazon: Wer gewinnt im Internet?

Kürzlich schrieb Werben & Verkaufen (w&v 13/2011) über MSH, die Media-Saturn-Holding und deren zukünftiger Internet- bzw. Multichannelstrategie: „Bei ihrem Ausflug ins Web stehen alle Anbieter vor dem gleichen Problem: Sie müssen gegen den bestens eingeführten Online-Konkurrenten Amazon antreten, der inzwischen zum überbordenden Kaufhaus mutiert ist. Die US-Marke hat über die Jahre den Aufstieg zur Nummer eins im Internethandel geschafft,“ Auf der anderen Seite – so scheint es – hat MSH das Internet als Vertriebsweg schlicht und einfach „übersehen“. Das will man jetzt mit einer Internet-Offensive ändern.

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Rebranding oder Einladung zum Markenfrühjahrsputz

Immer mehr Unternehmen müssen erkennen, dass man in den letzten Jahren die eigenen Marken überdehnt hat. Damit haben diese Marken nicht nur an Profil und in der Regel auch an Profit verloren. Sie wurden auch immer verwundbarer gegenüber Konkurrenzattacken. Was ist zu tun? Die Antwort darauf lautet: Diese Marken durch Refokussierung wieder zum Glänzen bringen. Mehr dazu unter diesem Link auf http://www.markenlexikon.com.

http://www.markenlexikon.com/texte/asw-marken_brandtner_refokussierung_ueberdehnter_Marken_maerz2011.pdf

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Ohne starke Marke bleibt nur der Preis

„Opel entfacht neue Rabattschlacht“ vermeldete Handelsblatt am 27. März dieses Jahres online. (http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/opel-entfacht-neue-rabattschlacht/3993990.html) So wird laut diesem Artikel der Opel Astra zurzeit mit Nachlässen von bis zu 30 Prozent angeboten. Der Konkurrent VW Golf ist dagegen, so das Handelsblatt, mit maximal 10 Prozent Rabatt zu bekommen.

Der „Marktführer“-Bonus

Das ist nicht untypisch. Denn in der Regel kann der Marktführer höhere Preise durchsetzen als die Nummer 2, die Nummer 3 oder die Nummer Sowieso. Das kommt daher, dass wir Menschen Marktführer spontan höher einschätzen als Nicht-Marktführer.

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Wie baut man eine starke Dienstleistungsmarke

Letzte Woche wurde ich von der Tageszeitung „Die Presse“ zum Thema „Junge Architekten: Erfolg, fast wie geplant“ interviewt (http://diepresse.com/home/leben/kreativ/645117/Junge-Architekten_Erfolg-fast-wie-geplant) Die zentrale Frage dabei an mich war natürlich, wie man als Dienstleister zu einer starken Marke wird. Dazu benötigt man zwei Punkte:

Punkt 1: Das richtige Thema wählen

Die meisten Dienstleister werden nie zu einer starken Marke, weil sie „alles für alle“ anbieten wollen. So „enden“ sie dann als weitere Architekten, weitere Marketingberater, weitere Unternehmensberater oder als weitere Verkaufstrainer. Wenn man sich die wirklich starken Dienstleistungsmarken ansieht, merkt man schnell, dass diese einen klaren Fokus haben, sich also klar definiert und positioniert haben.

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Armes Marketing

Kürzlich diskutierte ich bei einem großen Managementforum mit dem Marketingleiter eines großen Markenartikelunternehmens über deren Einführung eines neuen Produktes. Beide waren wir uns einig, dass die Markenstrategie, speziell die Namensgebung als andere als optimal sei. Auf die Frage, warum man keine bessere Markenstrategie gewählt habe, war seine Antwort: „Das Top-Management wollte es so.“

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Das Ende der „guten“ Marken oder warum wir heute neu über Marken- und Unternehmensführung denken müssen

Wir schreiben den 3. Mai des Jahres 2025. Die Titelgeschichte von Deutschland´s führendem Online-Wirtschaftsmagazin Winfo-aktuell.de lautet: „Das Ende der guten Marken“. Im Beitrag selbst heißt es: „Viele Marken, die noch zu Beginn des 21. Jahrhunderts zu den bekanntesten Marken und zu den Vorbildern einer erfolgreichen Markenführung zählten, befinden sich heute massiv in der Krise.“

Mehr dazu in Fischer’s Archiv Kampagnen Pur:

http://www.onetoone.de/fischersarchiv/forum/Michael-Brandtner-Das-Ende-der-guten-Marken–19557.html

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Die Pepsi-Lektion: Oder was eine Nr. 2 nie tun sollte

Anfang/Mitte der 1980er Jahre war Pepsi-Cola der Schrecken von Coca-Cola. So lag damals Pepsi in den US-Supermärkten umsatzmäßig sogar vor dem Original Coca-Cola. Heute sieht alles anders aus. So vermeldete Advertising Age am Freitag, den 18. März 2011, dass Pepsi-Cola im Jahr 2010 den zweiten Platz bei Softdrinks an Diet Coke verloren hat. Wie kann das sein? Das hat vier Gründe:

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Starke Marken brauchen zwei Namen

Alleine im „Krisenjahr“ 2009 (für 2010 gibt es leider noch keine aktuellen Zahlen) wurden in Deutschland knapp über 69.000 neue Marken beim Deutschen Patent- und Markenamt angemeldet. Das sind auf zehn Jahre hochgerechnet 690.000 neue Marken. Dabei wird in der Regel enorm viel Hirnschmalz und oft auch sehr viel Geld verwendet, um den einen richtigen Markennamen, das richtige Markenlogo und das richtige Markendesign zu finden. Trotzdem schaffen es nur ganz wenige dieser Markenanmeldungen wirklich echte starke Marken zu werden. Die meisten enden als mehr oder besser weniger erfolgreiche Labels.

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