5 Gründe, warum neue Marken scheitern

Wenn man sich viele der großen nationalen und internationalen Markenerfolge ansieht, dann wurden diese nicht von großen Konzernen sondern von wagemutigen Unternehmern geschaffen. Das gilt in Österreich etwa für Red Bull, für Team 7, für Zotter oder für Neuburger. International etwa für Amazon, Ryanair, Mc Donald’s, Google, Facebook oder auch Apple. Nur während die einen in den Markenolymp aufsteigen, scheitern viele, viele andere beim Versuch neue Marken zu kreieren und zu bauen. Dabei bin ich in meiner Beratungstätigkeit neben anderen vor allem auf die folgenden 5 Gründe gestoßen:

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Die Alpen: Die aktive Tourismusregion der Zukunft!?

Der Trend im Tourismus geht immer mehr weg vom „nur in der Sonne liegen“ hin zu mehr Aktivität im Urlaub. Dieser Trend wird in Zukunft mit Sicherheit aus zwei gesundheitlichen Gründen noch weiter zunehmen: Erstens, weil Sonne und Hautkrebs immer mehr zum Thema werden, und zweitens, weil ein Aktivurlaub für Körper und Geist gesund ist. Keiner Region dieser Erde könnte dieser Trend mehr entgegenkommen als den Alpen. Dazu hier eine Idee, wie sich die Alpen aus meiner Warte jetzt für die Zukunft positionieren könnten, um diesen Trend voll zu nutzen.

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Über Positionierung und Differenzierung und warum sich starke Marken nicht vom Mitbewerb differenzieren müssen

Für viele Experten ist Positionierung gleich Differenzierung. Wenn man also eine Marke differenziert, dann positioniert man diese auch. Richtig? Falsch! Red Bull war der erste Energydrink. Red Bull besitzt die „Energydrink“-Position in den Köpfen der Kunden. Aber Red Bull muss sich nicht von den anderen Energydrinks differenzieren. Die anderen Energydrink-Erzeuger müssen sich vielmehr überlegen, wie man sich von Red Bull differenzieren kann. Und die meisten scheitern an dieser Aufgabe kläglich. Die Positionierungsstrategie Nr. 1 dieser Welt lautet schlicht und einfach: „Kreieren oder finden Sie eine neue bzw. freie Kategorie, in der Sie vom ersten Augenblick an Marktführer sind.“ Denn so werden Sie zum Maßstab, von dem sich andere differenzieren müssen.

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Aus der Geschichte lernen oder warum Google+ keinen Sinn macht

Microsoft, Google und jetzt Facebook: Das waren bzw. sind die Namen, die die digitale Welt dominierten bzw. dominieren. Noch vor 15 Jahren schien Microsoft unschlagbar. Besser: Die Dominanz durch die Kombination von Windows und Office schien unschlagbar. Damals hatte Microsoft endgültig IBM die Führungsrolle in der Computerwelt abgenommen. Doch dann begann das Internet durchzustarten und schuf neue Kategorien wie Suchmaschinen und soziale Netzwerke.

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Einer ist immer in Aktion: Oder wie man heute Kunden erzieht oder besser “verzieht”

Es ist Samstag. Ich sitze in Rohrbach in meinem Lieblingscafe. Am Nachbartisch unterhalten sich zwei Frauen über die gestiegenen Kaffeepreise. (Auch in meinem Lieblingscafe wurden Kürzlich die Preise leicht erhöht.) Dann meint die eine: „Ich greif immer noch am Liebsten zu Eduscho, ich glaube Eduscho Gold.“ Darauf die andere: „Meinl, Eduscho, Jacobs oder Tchibo! Einer ist immer in Aktion. Den nehme ich dann.“ Preisaktionen sind heute an der Tagesordnung. Nur leider haben diese aus Markensicht vier negative Erziehungseffekte beim Kunden.

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Franchising: Ein idealer Weg zu einer starken Marke

Viele Unternehmer haben heute brillante Ideen, die regional perfekt funktionieren. Trotzdem erreichen viele dieser Ideen nie ihr volles Markt- und Gewinnpotential, weil man sie nicht multipliziert. Wo wäre Mc Donald’s heute, wenn man nach ein paar Hamburgerläden aufgehört hätte zu expandieren? Wo wäre Fressnapf heute, wenn man nach ein paar Märkten aufgehört hätte zu expandieren? Wo wäre Mrs. Sporty heute, wenn man nach ein paar Fitnessstudios aufgehört hätte zu expandieren? Die Antwort ist klar: Nirgendwo! Alle drei genannten Marken nutzen Franchising, um aus einer Idee eine starke Marke zu bauen.

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It’s T-Mobile-Time oder was T-Mobile jetzt wagen könnte

A1 mutierte kürzlich vom führenden Mobilkom-Anbieter zum Alles-für-alle-Telekommunikationsanbieter. Dabei wirkt man in der Werbung zurzeit so wie ein Mobilfunkanbieter, der nebenbei auch Festnetz, TV und Co. anbietet. Die Festnetzsparte (früher Telekom Austria) ist quasi über Nacht in der Kommunikation verschwunden. A1 ist so gerade dabei den Fokus zu verlieren.

Dazu sollten wir uns das 1. Gebot der 22 unumstößlichen Gebote des Brandings von Al und Laura Ries ansehen. Dieses lautet: „Die Stärke einer Marke ist indirekt proportional zu ihrer Breite.“ Das heißt: Je breiter die Marke A1 wird, desto verwundbarer wird sie auch gegenüber klar fokussierten Konkurrenzattacken. Dies könnte die große Chance für T-Mobile sein. Nur dazu müsste sich T-Mobile dreifach fokussieren.

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Das doppelte Problem von Red Bull und eine Lösung

Aufgrund meines Blog-Beitrages “Monster’s große Chance” meinten viele zu mir per E-Mail oder auch im persönlichen Gespräch, dass man Red Bull und damit die Listung bei Hofer sehr wohl verstehen könne. So werde es generell für die Markenartikler aufgrund der Eigenmarken im Supermarkt immer schwieriger. Das stimmt sicher. Nur wird Red Bull dieses Problem so sicher nicht lösen.

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“Zu viel” oder “zu wenig” Geld für Werbung? Das ist hier die Frage

Können Sie sich noch erinnern? Es ist ein Jahr her und hat in Summe 844.900 Euro für Inserate, Agenturkosten, Fotografen und Grafiker gekostet (Quelle: derStandard.at vom 12. August 2010). Hat es jetzt geklingelt? Die Rede ist natürlich von der „Rauchen ist uncool“-Kampagne von Gesundheitsminister Alois Stöger.

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Die Illy-Lektion des Brandings oder es kann nur einen besten Kaffee geben

Können Sie alle Mischungen bzw. Sorten aufzählen, die es von Segafredo, Lavazza, Tchibo, Jacobs oder Eduscho gibt? Wahrscheinlich nicht! Illy ist anders. Bei Illy gibt es nur einen Kaffee. Das Argument dafür laut Andrea Illy: Es kann nur einen besten Kaffee geben.

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