Monster’s große Chance

Marketing ist ein mentaler Kampf der Ideen um die Gunst der Kunden. Dabei kommt es auf die eigenen Ideen und die Ideen des Mitbewerbs an. Nehmen Sie etwa ein Schachspiel! Wenn beide Gegner perfekt spielen, wird die Partei in der Regel mit einem Remis enden. Wenn aber einer der beiden Gegner einen riskanten oder sogar falschen Zug macht, ergibt sich für den anderen eine Chance, diesen Zug zu nutzen. Ob er diese Chance aber wirklich nutzt, hängt auch speziell davon ab, ob er diese Chance überhaupt erkennt.

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Strategische Markenarchitektur: Bedenken Sie jede Entscheidung aus vier Blickwinkeln

Eines der besten Mehr-Marken-Systeme (A1, Telekom Austria) ist mit heutigem Datum (14. Juni 2011) Geschichte. Die Marken „A1“ und „Telekom Austria“ verschmelzen zu A1. Aus reiner Sicht des Unternehmens, vor allem aus finanzieller Sicht macht das mit Sicherheit Sinn, aber es gibt noch drei andere Blickwinkel, die man unbedingt bei solchen Entscheidungen bzgl. strategischer Markenarchitektur beachten sollte, nämlich die Kundensicht, die Wettbewerbssicht und die Betrachtung aus Sicht der Dynamik der Märkte. Aber sehen wir uns alle vier Perspektiven (Anm. des Autors: Reihenfolge ist keine Wertung nach Wichtigkeit) im Detail an.

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Die Neupositionierung der ÖVP: Ein Schlüsselwort zum Erfolg

Was ist heute das mächtigste Konzept im Marketing? Aus unserer Warte ist es ein Schlüsselwort in den Köpfen der Kunden. So sind die stärksten Marken in der Regel über ein solches „Schlüsselwort“ in den Köpfen der Kunden abgespeichert, egal ob BMW mit „Fahrfreude“, Zotter mit „handgeschöpft“ oder Wick Medinait mit „Nacht“. Barack Obama fand sein Schlüsselwort mit der Idee „Change“. „Change we can believe in. Yes, we can!“ wurde zum Erfolgsslogan der Demokraten bei der letzten Präsidentschaftswahl in den USA. Welches Wort könnte die ÖVP klar für die Zukunft positionieren?

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Vom richtigen Zeitpunkt oder der Markenerfolgsfaktor „Timing“

Schon die amerikanischen Pioniere wussten, wie wichtig der Faktor Timing ist. War man zu früh dran, wurde man skalpiert. War man zu spät dran, war das Land bereits besiedelt. Das (die Wichtigkeit des Timings) gilt auch für die Markenführung. Viele Pioniere scheiterten, weil sie ihrer Zeit zu sehr voraus waren. Viele andere endeten als erfolglose Me-too-Produkte, weil man zu spät am Markt war. Das richtige Timing ist heute absolut entscheidend über Erfolg oder auch Misserfolg. Das gilt vor allem auch für das Branding und Marketing in der Politik.

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Im alten Denkmodell gefangen: Muss ein eAuto wirklich wie ein konventionelles Auto aussehen?

In der aktuellen Absatzwirtschaft (6/2011) ist ein hochinteressanter Artikel zum Thema „Elektromobilität“. Die Quintessenz: So gut wie jeder namhafte Automobilerzeuger versucht, den eAntrieb in seine bestehende Automobilwelt zu integrieren. Anscheinend muss ein eAuto wie ein konventionelles Auto aussehen. Das könnte ein schwerer Denkfehler sein.

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Die “Geiz ist geil”-Lektion oder warum und wie man gleich den richtigen Slogan wählen sollte

„Sehnsucht nach Geilheit“ lautete kürzlich eine Headline in Werben & Verkaufen (w&v 20/2011). In diesem Artikel hieß es unter anderem: „Über den legendären, aber penetranten Saturn-Spruch „Geiz ist geil“ … lässt es sich im Nachhinein vortrefflich lästern: Er nervte und wirkte irgendwann wie ein Relikt aus einer vergangenen Zeit. Der Claim, erdacht von Jung von Matt, ist dennoch vortrefflich: Er hat die Marke unverkennbar gemacht – was heute nicht mehr der Fall ist.“

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“Die Geschichte des Burgers …” und was man daraus aus Markensicht lernen kann

Kürzlich hatte ich in Karlsruhe eine Strategiepräsentation. Bei meiner Anreise machte ich kurz vor Karlsruhe an einer Raststätte Pause und ging in ein Fastfoodrestaurant. Als mir die Bedienung dort den Rücken zuwandte, las ich auf der Rückseite des Polohemdes: „Die Geschichte des Burgers ist geschrieben und sie ist gut.“ Sie wissen jetzt sicher in welchen Hamburgerladen ich war. Falsch! Auch ich musste bei diesen Zeilen automatisch an Mc Donald’s denken, aber ich war bei Burger King.

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Kürze ohne Würze oder die andere Slogan-Perspektive

Ein altes Sprichwort lautet: „In der Kürze liegt die Würze.“ Eine Branche, die diese Weisheit voll geschluckt hat, ist die Werbebranche. So sprechen wir auch nicht mehr Slogans oder Claims, sondern oft nur mehr von Taglines, die nicht länger als zwei oder drei Worte sein sollten. Trotzdem oder gerade deswegen werden Slogans immer schlechter gemerkt, weil mit der Kürze oft auch die Würze, also der Sinn verloren geht. Trotzdem halten die meisten an kurzen Slogans mit folgendem Kernargument fest: Menschen merken sich keine langen Slogans.

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Zuerst Themenführerschaft, dann Marktführerschaft

Im WirtschaftsBlatt vom Mittwoch, den 4. Mai meinte Spar-Chef Gerhard Drexel zum Thema Marktführerschaft im Lebensmittelhandel: „Das ist für uns kein Thema. Wichtig ist, dass wir Innovationsführer sind, beispielsweise bei Produkten, Sortimenten und Geschäftstypen.“ Damit trifft er den Nagel auf den Kopf. Denn in hart umkämpften Märkten zeigt sich, dass in der Regel der Themenführer von heute der Marktführer von morgen ist.

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Wieder “must have” werden oder wie man Marken wieder auf Erfolgskurs bringt

In seinem Kommentar auf meinen Blog-Beitrag über Sony vom 2. Mai 2011 (Sony’s Markenlektion) schrieb Christian Lemke von iBrams: „Ich habe früher mal bei Nokia gearbeitet und es gab wirklich einige Must-Have-Telefone und tolle Innovationen, aktuell bin ich von Nokia leider auch enttäuscht. Ich besitze zwar ein Nokia aber habe mir dennoch ein Smartphone von Samsung gekauft clip_image001 Haben Sie einige Tipps wie ein Unternehmen ein Must-Have-Produkt vermarkten kann? Das iPhone 4 ist technisch nicht das beste Smartphone am Markt aber ein Must-Have, also was könnte Nokia oder auch andere Unternehmen tun um diesen Must-Have-Effekt zu erzeugen?“ Gute Frage! Was sollten Unternehmen in einer solchen Situation wie Nokia heute tun?

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