Einer ist immer in Aktion: Oder wie man heute Kunden erzieht oder besser “verzieht”

Es ist Samstag. Ich sitze in Rohrbach in meinem Lieblingscafe. Am Nachbartisch unterhalten sich zwei Frauen über die gestiegenen Kaffeepreise. (Auch in meinem Lieblingscafe wurden Kürzlich die Preise leicht erhöht.) Dann meint die eine: „Ich greif immer noch am Liebsten zu Eduscho, ich glaube Eduscho Gold.“ Darauf die andere: „Meinl, Eduscho, Jacobs oder Tchibo! Einer ist immer in Aktion. Den nehme ich dann.“ Preisaktionen sind heute an der Tagesordnung. Nur leider haben diese aus Markensicht vier negative Erziehungseffekte beim Kunden.

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Markenführung, Preisaktionen | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | 3 Kommentare

Franchising: Ein idealer Weg zu einer starken Marke

Viele Unternehmer haben heute brillante Ideen, die regional perfekt funktionieren. Trotzdem erreichen viele dieser Ideen nie ihr volles Markt- und Gewinnpotential, weil man sie nicht multipliziert. Wo wäre Mc Donald’s heute, wenn man nach ein paar Hamburgerläden aufgehört hätte zu expandieren? Wo wäre Fressnapf heute, wenn man nach ein paar Märkten aufgehört hätte zu expandieren? Wo wäre Mrs. Sporty heute, wenn man nach ein paar Fitnessstudios aufgehört hätte zu expandieren? Die Antwort ist klar: Nirgendwo! Alle drei genannten Marken nutzen Franchising, um aus einer Idee eine starke Marke zu bauen.

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Markenführung | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , | 2 Kommentare

It’s T-Mobile-Time oder was T-Mobile jetzt wagen könnte

A1 mutierte kürzlich vom führenden Mobilkom-Anbieter zum Alles-für-alle-Telekommunikationsanbieter. Dabei wirkt man in der Werbung zurzeit so wie ein Mobilfunkanbieter, der nebenbei auch Festnetz, TV und Co. anbietet. Die Festnetzsparte (früher Telekom Austria) ist quasi über Nacht in der Kommunikation verschwunden. A1 ist so gerade dabei den Fokus zu verlieren.

Dazu sollten wir uns das 1. Gebot der 22 unumstößlichen Gebote des Brandings von Al und Laura Ries ansehen. Dieses lautet: „Die Stärke einer Marke ist indirekt proportional zu ihrer Breite.“ Das heißt: Je breiter die Marke A1 wird, desto verwundbarer wird sie auch gegenüber klar fokussierten Konkurrenzattacken. Dies könnte die große Chance für T-Mobile sein. Nur dazu müsste sich T-Mobile dreifach fokussieren.

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Markenführung | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , | 3 Kommentare

Das doppelte Problem von Red Bull und eine Lösung

Aufgrund meines Blog-Beitrages “Monster’s große Chance” meinten viele zu mir per E-Mail oder auch im persönlichen Gespräch, dass man Red Bull und damit die Listung bei Hofer sehr wohl verstehen könne. So werde es generell für die Markenartikler aufgrund der Eigenmarken im Supermarkt immer schwieriger. Das stimmt sicher. Nur wird Red Bull dieses Problem so sicher nicht lösen.

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Markenführung | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | 2 Kommentare

“Zu viel” oder “zu wenig” Geld für Werbung? Das ist hier die Frage

Können Sie sich noch erinnern? Es ist ein Jahr her und hat in Summe 844.900 Euro für Inserate, Agenturkosten, Fotografen und Grafiker gekostet (Quelle: derStandard.at vom 12. August 2010). Hat es jetzt geklingelt? Die Rede ist natürlich von der „Rauchen ist uncool“-Kampagne von Gesundheitsminister Alois Stöger.

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Markenführung, Werbung | Verschlagwortet mit , , , , , , , | 3 Kommentare

Die Illy-Lektion des Brandings oder es kann nur einen besten Kaffee geben

Können Sie alle Mischungen bzw. Sorten aufzählen, die es von Segafredo, Lavazza, Tchibo, Jacobs oder Eduscho gibt? Wahrscheinlich nicht! Illy ist anders. Bei Illy gibt es nur einen Kaffee. Das Argument dafür laut Andrea Illy: Es kann nur einen besten Kaffee geben.

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Markenführung | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | 1 Kommentar

Monster’s große Chance

Marketing ist ein mentaler Kampf der Ideen um die Gunst der Kunden. Dabei kommt es auf die eigenen Ideen und die Ideen des Mitbewerbs an. Nehmen Sie etwa ein Schachspiel! Wenn beide Gegner perfekt spielen, wird die Partei in der Regel mit einem Remis enden. Wenn aber einer der beiden Gegner einen riskanten oder sogar falschen Zug macht, ergibt sich für den anderen eine Chance, diesen Zug zu nutzen. Ob er diese Chance aber wirklich nutzt, hängt auch speziell davon ab, ob er diese Chance überhaupt erkennt.

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Markenführung | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , | 6 Kommentare

Strategische Markenarchitektur: Bedenken Sie jede Entscheidung aus vier Blickwinkeln

Eines der besten Mehr-Marken-Systeme (A1, Telekom Austria) ist mit heutigem Datum (14. Juni 2011) Geschichte. Die Marken „A1“ und „Telekom Austria“ verschmelzen zu A1. Aus reiner Sicht des Unternehmens, vor allem aus finanzieller Sicht macht das mit Sicherheit Sinn, aber es gibt noch drei andere Blickwinkel, die man unbedingt bei solchen Entscheidungen bzgl. strategischer Markenarchitektur beachten sollte, nämlich die Kundensicht, die Wettbewerbssicht und die Betrachtung aus Sicht der Dynamik der Märkte. Aber sehen wir uns alle vier Perspektiven (Anm. des Autors: Reihenfolge ist keine Wertung nach Wichtigkeit) im Detail an.

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Markenführung | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Die Neupositionierung der ÖVP: Ein Schlüsselwort zum Erfolg

Was ist heute das mächtigste Konzept im Marketing? Aus unserer Warte ist es ein Schlüsselwort in den Köpfen der Kunden. So sind die stärksten Marken in der Regel über ein solches „Schlüsselwort“ in den Köpfen der Kunden abgespeichert, egal ob BMW mit „Fahrfreude“, Zotter mit „handgeschöpft“ oder Wick Medinait mit „Nacht“. Barack Obama fand sein Schlüsselwort mit der Idee „Change“. „Change we can believe in. Yes, we can!“ wurde zum Erfolgsslogan der Demokraten bei der letzten Präsidentschaftswahl in den USA. Welches Wort könnte die ÖVP klar für die Zukunft positionieren?

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Markenführung | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Vom richtigen Zeitpunkt oder der Markenerfolgsfaktor „Timing“

Schon die amerikanischen Pioniere wussten, wie wichtig der Faktor Timing ist. War man zu früh dran, wurde man skalpiert. War man zu spät dran, war das Land bereits besiedelt. Das (die Wichtigkeit des Timings) gilt auch für die Markenführung. Viele Pioniere scheiterten, weil sie ihrer Zeit zu sehr voraus waren. Viele andere endeten als erfolglose Me-too-Produkte, weil man zu spät am Markt war. Das richtige Timing ist heute absolut entscheidend über Erfolg oder auch Misserfolg. Das gilt vor allem auch für das Branding und Marketing in der Politik.

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Markenführung | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , | 3 Kommentare