Als ich vor circa zwei Wochen in Düsseldorf war, konnte ich folgende Zeilen auf einer Unterführung lesen: „Ein Service Ihres Gelbe Seiten Verlages ___ Als Buch, im Web, als App“. Man will so sicher die analoge Führungsposition bei Suche, die man in gelber Buchform besitzt, auch ins Internet übertragen. Suchte man früher im Gelbe Seiten Buch, sollte man jetzt auch auf Gelbeseiten.de suchen. All das würde auch perfekt funktionieren, wenn es Google nicht geben würde. Wo aber liegt der Unterschied? Der ist einfach: Gelbe Seiten versucht das eigene analoge Geschäftsmodell ins Internet zu übertragen. Google wurde komplett aus Internetsicht entwickelt. Natürlich ist Google der große Gewinner.
Das Gelbe Seiten-Denken der Medien
