Zalando oder die Wikinger-Lektion der Markenführung

Am 4. September dieses Jahres lautete eine Headline in der Tageszeitung Oberösterreichische Nachrichten: „Fremde Ideen als Erfolgsrezept: Zalando geht im Herbst an die Börse“. Weiter unten im Text hieß es dann: „Mit eigenen Ideen glänzen die Samwer-Brüder dabei weniger. Grundidee hinter ihren Investments ist es, bestehende Geschäftsmodelle – meist aus den USA – zu kopieren und international auszurollen. Das war auch bei Zalando der Fall, als Vorbild diente dabei der US-Händler Zappos, der 2009 an Amazon verkauft wurde.“

Erster ist nicht gleich Erster

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Durchsickern lassen oder was man von Martin Limbeck lernen kann

Am 12. September wird das neue Buch von Martin Limbeck mit dem Titel „Warum keiner will, dass Du nach oben kommst … und wie ich es trotzdem geschafft habe“ erscheinen. Aber bereits jetzt (1. September 2014) liegt das Buch in den Bestseller-Listen von Amazon auf Platz 1, nämlich in den Kategorien „Karrierestrategien“ und „Selbstmanagement“. Wie kann das sein, dass ein Buch, das noch gar nicht erhältlich ist, bereits in Bestsellerlisten auf dem ersten Platz liegt?

Verkaufsstart ist nicht Verkaufsstart

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Der (nicht so) merkwürdige i8-Effekt oder was man von BMW lernen kann

Vor kurzem schrieb eine deutsche Werbefachzeitschrift vom „merkwürdigen i8-Effekt“. So wurde kein anderes Auto im ersten Halbjahr 2014 so stark beworben wie der BMW i8. Alleine von April bis Juni 2014 flossen 16,6 Millionen Euro in die Bewerbung dieses Modells. Verkauft wurden gerade einmal 23 Stück.

Modell ist nicht Modell

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Die doppelte Mo’-Lektion oder wie man sich doppelt nicht positioniert

Können Sie sich noch an Mo’ erinnern? Die Marke Mo’, die vor etwas mehr als einem Jahr von NÖM in Österreich eingeführt worden ist, dürfte – wie es aussieht – mehr oder weniger sanft entschlafen sein. Dabei setzte NÖM bei der Einführung sogar auf Fernsehwerbung.

Ein Rückblick ins Jahr 2013

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Ordnung schaffen oder der wichtigste Markenjob von allen

Was ist der wichtigste Job aus Markensicht vor allem in einem neuen Markt? Wenn man sich viele Markenprogramme von neuen Marken in neuen Märkten ansieht, scheint es, dass es vorrangig um den Kundennutzen, um diverse Produkteigenschaften und den USP der Marke geht? All das ist sicher wichtig, aber viel wichtiger ist es, dass man für Ordnung in einem neuen Markt sorgt.

Der Video on Demand Markt

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Die größte Marketing- und Werbekampagne aller Zeiten

Letzte Woche veröffentlichte Puma seine Quartalszahlen. Dazu vermeldete Die Welt: „Trotz rasanter Talfahrt im ersten Halbjahr rechnet Adidas-Konkurrent Puma für das Gesamtjahr 2014 mit einem Umsatz auf Vorjahresniveau – also mit rund 2,98 Milliarden Euro. Der Konzerngewinn werde je nach Währungsverlusten zwischen 75 und 90 Millionen Euro liegen, prognostizierte Puma-Chef Björn Gulden bei der Veröffentlichung aktueller Quartalszahlen. Gulden hält damit ungeachtet des schwierigen ersten Halbjahres an seiner früheren optimistischen Umsatz- und Gewinnprognose für den Sportartikelhersteller fest.“

Die ewig gleiche Lösung

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Das Markendilemma in gesättigten Märkten oder warum Coca-Cola weiter schrumpfen wird

Jede Marke möchte letztendlich die Top-Position in den Köpfen der Kunden besitzen wie Coca-Cola für Cola, McDonald’s für Hamburger oder Red Bull für Energydrink. Denn diese Position ist besonders erstrebenswert, solange der Markt in Summe wächst.

Der Tod der Mitte

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Die Macht des „Chlorhuhns“

Immer wieder geht es aktuell in den Medien um das Freihandelsabkommen zwischen EU und USA, das quasi hinter verschlossenen Türen streng geheim verhandelt wird. Was aber genau wird dort verhandelt? Und wofür steht TIPP (Transatlantic Trade and Investment Partnership) wirklich? Wo liegen die Vor- und Nachteile?

Für und wider

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Sich operativ im Kreis drehen: Oder warum man immer zuerst das Problem definieren sollte

Als Charles Kettering das General Motors Research Laboratory in Dayton, Ohio leitete, hing in seinem Büro ein Wandbild mit der Aufschrift: „Dieses Problem wird einfach sein, wenn es gelöst ist.“ Diese Aussage sollten heute auch viele Manager und deren Berater bedenken, denn in vielen Unternehmen wird ständig an operativen Lösungen gearbeitet, ohne dass man das dahinter liegende Problem wirklich definiert hat. Die Folge: Man dreht sich operativ im Kreis, ohne wirklich jemals das grundlegende Kernproblem zu lösen.

Immer wieder dieselbe Lösung

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Name und Image sind auch nicht alles! Oder doch?

Samstag vor einer Woche schreib Sandra Baierl im Karrieren-Teil des Kuriers einen Kommentar mit folgender Headline: „Name und Image sind auch nicht alles“. Dann folgten folgende Zeilen: „Sehr findig sind die Studierenden in ihrer Benennung, wenn sie als attraktiven Arbeitgeber sehen, nicht. Seit Jahren fallen die immer gleichen großen, schweren Namen: Red Bull und Google, BMW, Siemens, Audi, L’Oreal und die OMV.“

Der Halo-Effekt bei der Arbeit

Aus Markensicht ist dies nicht weiter verwunderlich. Denn genau hier setzt der sogenannte Halo- oder Heiligenschein-Effekt ein. Aufgrund des Erfolgs von Unternehmen wie Red Bull, Google, BMW oder Audi schließen die Studenten und Studentinnen quasi automatisch darauf, dass es sich dabei auch um tolle und attraktive Arbeitgeber handeln muss.

So sucht unser Gehirn ständig nach „Abkürzungen“, um mit unserer immer komplexeren Welt einfacher fertig zu werden. Genau hier setzt aber auch das Prinzip Marke an. Dabei geht es aber nicht nur um die Namen und/oder das Image. Es geht vor allem darum, wofür der Name letztendlich in den Köpfen der Kunden steht.

Die Marke pushen ist zu wenig

Genau deshalb funktionieren viele Marken- und auch Employer-Branding-Kampagnen nicht. Es geht nicht darum, dass man den eigenen Markennamen mit PR und Werbung bekannter macht. Es geht darum, dass man eine Idee findet und pusht, die die Kunden dann mit dem Markennamen verbinden. Wenn die Idee erfolgreich wird, werden die Marke und dann das Unternehmen erfolgreich und auf einmal funktioniert so gut wie alles.

Das heißt: Wenn Sie heute Ihre Marke bei den Kunden und auch bei den bestehenden und potenziellen Arbeitgebern attraktiver machen wollen, dann sollten Sie zuerst bei ihrer grundlegenden Positionierungsidee starten. Nur genau das machen viele nicht. Statt zuerst an der zentralen Markenidee zu arbeiten, kümmert man sich lieber gleich um die nächste Werbekampagne oder die nächste Employer-Branding-Kampagne, um sich dann zu wundern, warum das Ganze doch nicht so toll funktioniert, wie man eigentlich geplant hat. So gesehen sind Name und Image alles, wenn der Name bereits für die richtige Idee steht. Wenn nicht, sollte man zuerst die richtige Idee suchen und besetzen.

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